Alzenauer Dreiklang: Hohes Kreuz, Kirche St. Justinus, Burg

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St. Justinus bildet mit der katholischen Pfarrgemeinde Hörstein und der katholischen
Kuratie Wasserlos die Pfarreiengemeinschaft "Sankt Benedikt am Hahnenkamm".

Nachbarn und (ökumenische) Partner von Sankt Justinus

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Alzenau Peter und Paul

http://www.evang-kirche-alzenau.de/

Katholische Pfarrei Mariä Himmelfahrt Hörstein

http://www.pfarrei-hoerstein.de/

Katholische Kuratie Sankt Katharina Wasserlos

http://www.st-katharina-wasserlos.de/

Katholische Pfarrei Sankt Laurentius Michelbach

http://www.Pfarrei-Michelbach.de/

Katholische Kuratie Kälberau mit der Wallfahrtskirche "Maria zum Rauhen Wind"

http://www.kuratie-kaelberau.de/

Katholische Pfarrei Kahl

http://www.kath-kirche-kahl.de/

Paul-Gerhardt-Schule Kahl am Main, Evangelische Bekenntnisschule in freier Trägerschaft

http://www.paul-gerhardt-schule-kahl.de/

Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund (Mömbris und Umgebung)

http://www.pg-mittlerer-kahlgrund.de

Katholische Pfarrei Sankt Justinus Waldstetten im Odenwald

http://www.st-justinus.de/

Pfarreiengemeinschaft

Die Pfarreiengemeinschaft Alzenau-Wasserlos-Hörstein, die am 21. Feb. 2010 errichtet wurde, trägt den Namen "Sankt Benedikt am Hahnenkamm".

In den Gottesdiensten am 9. und 10. Januar in Alzenau, Wasserlos und Hörstein, hatten 50,4 Prozent der Teilnehmenden diesen Namen gewählt.
Die weiteren Ergebnisse:
"St. Antonius von Padua": 30,3 Prozent
"Maria im Wingert" 19,3 Prozent

St. Benedikt verweist auf die Benediktiner der Abtei Seligenstadt, die alle drei Gemeinden gegründet hatten.

Der Zusatz "am Hahnenkamm" dient der Unterscheidung von einer weiteren Pfarreigemeinschaft "St. Benedikt" im Bistum Würzburg. Am Berg "Hahnenkamm" stossen die Gemarkungen aller drei Gemeinden zusammen.

Alzenau, Wasserlos und Hörstein haben Pfarreiengemeinschaft auf den Weg gebracht

Informationen zur Pfarreiengemeinschaft Alzenau-Wasserlos-Hörstein erteilen der leitende Pfarrer Jan Kölbel, Kaplan Dariusz Kowalski oder Pastoralassistent Sebastian Volk bzw. die Pfarrbüros in Alzenau 06023 30077 und Hörstein 06023 2041.

Start des Projekts "Gründung der Pfarreiengemeinschaft"

Am 29. Juni 2009 fand in Wasserlos der "Startabend" statt. Die Gründung Pfarreiengemeinschaft trat in ihre "heiße Phase".

Die Pfarrgemeinderäte von Hörstein und Alzenau hatten schon gute Vorarbeit geleistet und Ideen für eine Zusammenarbeit entwickelt. Es bildetete sich eine "Projektgruppe", die die "Kooperationsvereinbarung" der Gemeinden erstellte.

In dieser Vereinbarung wird geregelt, in welchen Bereichen die drei Gemeinden zusammenarbeiten. Grundsätzlich aber bleibt jede Pfarrei (Alzenau, Hörstein) bzw. Kuratie (Wasserlos) selbstständig. Dies gilt vor allem für den finanziellen und rechtlichen Bereich (Kirchenstiftung).

Wir sind zudem in der sehr günstigen Lage, dass die Gründung der Pfarreiengemeinschaft nicht mit einer Reduzierung des Seelsorgepersonals einhergeht. Allerdings werden ab 2010 alle Seelsorger für die ganze Pfarreiengemeinschaft zuständig sein, wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auch die drei Pfarrbüros bleiben erhalten, mit leicht reduzierter Stundenzahl. Somit dürfte uns ein "weicher" Übergang in die Pfarreiengemeinschaft gelingen.

Vielleicht fragt sich nun einer: "Warum denn überhaupt eine Pfarreiengemeinschaft, wenn sich doch eh‘ kaum was ändert?" Die Antwort darauf muss ganz nüchtern lauten: Weil wir nicht wissen, was in zehn oder gar zwanzig Jahren sein wird. Der Personalmangel, der Rückgang der Katholikenzahl und der Einbruch der Kirchensteuereinnahmen erzwingen gleichsam neue Formen der Zusammenarbeit zwischen einzelnen Gemeinden. In anderen Bistümern hat man sogar ganz radikal Pfarreien aufgelöst. Diesen Weg will die Würzburger Diözesanleitung vermeiden. Aber es geht darum, unser Bistum "zukunftsfähig" zu machen, damit uns die Entwicklung nicht eines Tages überrollt. Doch steckt in jeder Krise auch eine Chance.

Die Erfahrung der meisten Gemeinden, die schon in eine Pfarreiengemeinschaft integriert sind, ist: Es muss nicht jede Pfarrei alles allein machen. Wir dürfen auch von den Traditionen, Stärken und Charismen anderer profitieren. Neudeutsch gesprochen geht es hier um "Synergie-Effekte", d.h. durch Zusammenarbeit von den Stärken der Partner zu profitieren und Probleme gemeinsam anzugehen.

Wichtig für einen positiven Weg in die Pfarreiengemeinschaft ist es zunächst einmal, sich auf diesen Weg auch einzulassen und nicht ängstlich jede Veränderung abzuwehren. Wie sich das Ganze entwickeln wird, werden die kommenden Monate bringen. Ich möchte aber sehr deutlich betonen: Bei der Pfarreiengemeinschaft geht es nicht um irgendwelche Spielereien der Bistumsleitung oder der Hauptamtlichen. Es geht um die Zukunft unserer Pfarreien. Wohin uns dieser Weg konkret führen wird, ist noch nicht abzusehen. Aber eines ist sicher: Es ist ein Weg mit uns allen.

Auf diesem Weg schenke Gott uns seinen Segen!

Pfarrer Jan Kölbel, Leiter der zukünftigen Pfarreiengemeinschaft Alzenau-Wasserlos-Hörstein

Mit dem gemeinsamen Namen wollen wir etwas von unserem "geistlichen Profil", unserem "Leitbild" oder auch unserer "Berufung" als Pfarreiengemeinschaft zeigen. Der Name soll einen gemeinsamen Aspekt betonen, ohne eine einzelne Pfarrei oder Kuratie hervorzuheben.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) in einer Pfarreiengemeinschaft (PG)

In unserer Pfarreiengemeinschaft wird es zunächst weiterhin in jeder Gemeinde einen eigenen PGR geben. (Sie werden am 7. März 2010 neu gewählt.) Was die gesamte PG angeht, wird in einem "Gemeinsamen Ausschuss" beraten.

Ausführliche Informationen des Bistums Würzburg (http://www.pfarreiengemeinschaft.bistum-wuerzburg.de)


Letzte Änderung: 11.12.2010, © 2002-2010 Pfarrei St. Justinus Alzenau
Verantwortlich: Pfarrer Jan Kölbel: pfarrei.alzenaubistum-wuerzburg.de
Kontakt für die Pflege der Web-Site: Dr. Thomas Redelberger: webmasterst-justinus-alzenau.de